Dr. Martina Schmidhuber
Martina Schmidhuber war von 2019 - 2024 Professorin für Health Care Ethics an der Universität Graz und Leiterin des Instituts für Moraltheologie, an welchem ihre Professur angegliedert war.
Sie schloss ihr Doktoratsstudium der Philosophie an der Universität Salzburg ab. Danach forschte und lehrte sie zu medizinethischen Themen an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Universität Bielefeld und an der Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie sich im Fachgebiet „Ethik und Theorie der Medizin“ habilitierte. Martina Schmidhuber absolvierte Forschungsaufenthalte in Hamburg und Göttingen sowie in Oslo und Bergen und ist Mitglied in mehreren Ethikkommissionen und wissenschaftlichen Beratungsgremien. In ihren Forschungsprojekten widmete sie sich ethischen Herausforderungen bei Menschen mit Demenz, Menschen mit seltenen Erkrankungen (insbesondere MSA), Queer- und trans*Personen sowie Young Carers.
Im Rahmen einer von 2023-2028 vom FWF geförderten Forschungsgruppe arbeitete Martina Schmidhuber zu den ethischen Aspekten der seltenen Erkrankung Multisystematrophie (MSA).
Im Zuge des Elisabeth-List-Fellowships der Universität Graz forschte Martina Schmidhuber zu reproduktiver Gerechtigkeit bei Queer und Trans*Personen.
Weitere Informationen finden sich im vollständigen Lebenslauf und der Liste ihrer Publikationen.